Lopburi. Das neuartigen Coronavirus Covid-19 hat viele Menschen auf der ganzen Welt in unterschiedlichen Lebensbereichen getroffen. Bislang war das Tierreich verschont geblieben – bis jetzt.

Der Rückgang des Tourismus in Thailand macht nicht nur kleinen Firmen und großen Unternehmen in der Branche zu schaffen, sondern wirkt sich auch auf Tiere aus, die normalerweise regelmäßig von Touristen gefüttert werden.

Lopburi, etwa zwei Stunden nördlich von Bangkok, ist weltweit vielleicht wegen der antiken Tempel bekannt, ganz sicher aber wegen der großen Affenpopulation.

Doch da Touristen nicht mehr so zahlreich sind wie früher, fangen die Affen an zu hungern. Sie kämpfen um schwindende Ressourcen und ums Überleben.

Kürzlich entbrannte eine großflächige Schlacht, in der es offenbar um einen Joghurtbecher ging. 

„Normalerweise kaufen Touristen bei Händlern Affenfutter“, sagte Manad Vimuktipune von der Lopburi Monkey Foundation. „Als Touristen gekommen sind, gab es genug Essen für die im Tempel lebenden Affen und ihre Rivalen auf der anderen Straßenseite“, sagte er und fügte hinzu: „Wegen Covid-19 gibt es nicht mehr genug Futter.“ Leonard Brix

https://www.thaienquirer.com/9521/coronavirus-are-causing-monkey-wars-in-thailand/

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