Pattaya. Die Corona-Krise hat die Menschen in mehrfacher Hinsicht getroffen. Ein arbeitsloser Mann hatte das Glück, auf die Großzügigkeit seiner Landsleute zählen zu können.

Als die Geschichte von den Nöten des 22 Jahre alten Sarawut Wongtee die Runde machte, überwiesen Thais fast 90.000 Baht auf sein Konto.

Sarawut hatte zunächst seine bewegende Geschichte in sozialen Medien gepostet, doch die Leute jetzt gebeten, kein Geld mehr an ihn zu überweisen. 

Er gab bekannt, dass er aus den Spenden, die er erhalten hatte, 10.000 Baht an ein Restaurant gespendet hat, damit hier eine Armenspeisung erfolgen konnte. Weitere 9000 Baht hat er an eine Kinderstiftung überwiesen.

Sarawut sagte, er habe auf der Suche nach Arbeit Pattaya von Süden nach Norden durchquert und besaß nur noch fünf Baht. Das Geld gab er für eine Flasche Wasser aus.

Vor Corona hatte er in einem Pub gearbeitet. Als Bars und Pubs aufgrund der Anordnung der Regierung schließen mussten, vermietete er Liegematten am Strand. Als die Lokalverwaltung die Strände sperrte, verlor er auch diesen Job. Sarawut sagte, er habe sein Handy verkauft, um für Frau und Kind sorgen zu können.

Er übernachtet in leer stehenden Bars und sucht nach wie vor täglich Arbeit und klopft an jede Tür. Manchmal bekommt er fürs Geschirrspülen 50 oder 60 Baht, aber das war nicht genug. 

„Manchmal muss ich um Essen betteln“, sagte er. „Und dafür schäme ich mich.“ Leonard Brix

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Bild:Symbolbild-Pixabay