Bangkok. Unter den fallenden Exporten leiden die Geringverdiener besonders. Die Firmen stellen weniger Leute ein und streichen Überstunden. Die Kaufkraft schwindet.

Laut dem jüngsten Bericht von Krungsri Research Intelligence werden zwar internationale Konzerne von den rückläufigen Exporten am meisten betroffen sein, doch das setzt sich wie bei einer Kettenreaktion bis zu den Zuliefererfirmen fort.

Im ersten Halbjahr schrumpften die Exporte, die rund die Hälfte des Wirtschaftswachstums ausmachen, um 2,9 Prozent. 2018 stiegen die Exporte in den ersten sechs Monaten um 6,7 Prozent an. 2017 waren es sogar fast zehn Prozent.

Die meisten Arbeiter in diesem Sektor verdienen mit weniger als 15.000 Baht pro Monat den Mindestlohn oder etwas darüber. Diese Arbeiter sind von Überstunden abhängig, um über die Runden zu kommen.

Auch hier liegen genaue Zahlen vor: In der Produktion gingen die Überstunden in den ersten sieben Monaten des Jahres durchschnittlich um 8,8 Prozent zurück. 2018 dagegen gab es noch einen Zuwachs von Überstunden von fünf Prozent im Vergleich zu 2017. Leonard Prix

https://forum.thaivisa.com/topic/1126004-low-income-workers-will-be-hard-hit-by-a-drop-of-exports/

Bild:Pixabay