Bangkok. Die Immigration plant eine Reihe von Maßnahmen für drei verschiedene Kategorien von Ausländern, die von der Coronavirus-Krise betroffen sind.

Diese Vorschläge wurden dem Kabinett vorgelegt, das in Kürze darüber entscheiden wird.

Ausländer wurden in drei Gruppen eingeteilt: Ausländer mit Resident Visa, die normalerweise in Thailand wohnen, aber aufgrund der Corona-Krise nicht nach Thailand zurückkehren können. Ausländische Touristen, die in Thailand aufgrund der Krise gestrandet sind, und Besucher aus Nachbarländern, die einen vorübergehenden Grenzpass besitzen und nach dem Schließen der Grenzen in Thailand festsitzen.

Ausländer der ersten Gruppe müssen normalerweise innerhalb eines Jahres nach ihrer Abreise nach Thailand zurückkehren. Da sie möglicherweise nicht rechtzeitig in das Land zurückkehren können, wird die Immigration vorschlagen, ihre obligatorische Rückkehrfrist bis nach dem Ende der Pandemie zu verlängern.

Für ausländische Touristen der zweiten Gruppe, die sich nach Ablauf ihres Visums am 26. März oder danach bei der Immigration für eine Verlängerung um 30 Tage gemeldet haben, wird das Visum automatisch alle 30 Tage erneuert, bis die Pandemie abgeklungen ist.

Diese vorgeschlagene Maßnahme gilt jedoch nicht für Ausländer, die in Thailand arbeiten und/oder eine Familie haben. Sie werden weiterhin verpflichtet sein, sich regelmäßig bei der Immigration zu melden.

Die dritte Gruppe, Besucher aus Nachbarländern, darf bis zur Öffnung der Grenzen in Thailand bleiben und muss danach das Land innerhalb von sieben Tagen verlassen.

Ausländer, die sich in Thailand befinden und von der Corona-Krise betroffen sind, aber nicht in die oben genannten drei Kategorien fallen, wird empfohlen, die geltenden Gesetze einzuhalten. Leonard Brix

https://www.bangkokpost.com/thailand/general/1893780/immigration-bureau-pursues-visa-relief-for-foreigners

Bild:Immigration