Bangkok. In Thailand ist laut einer Umfrage ein starker Anstieg der Arbeitslosigkeit aufgrund der Corona-Maßnahmen zu verzeichnen. Diese geht einher mit finanzieller Not.

Zwischen dem 15. und 18. März befragte Suan Dusit 1155 Menschen in Thailand nach ihrer finanziellen Situation und dem aktuellen Beschäftigungsstatus.

Fast die Hälfte der Befragten (47 Prozent) gab an, dass ihre Ersparnisse zurückgegangen seien, sie hätten weniger Geld für Kleidung und Kosmetika (39 Prozent). 36 Prozent sparten auch bei den täglichen Fahrtkosten. (Alle Zahlen gerundet.)

Gleichzeitig gaben 23 Prozent an, weniger für Essen und Trinken auszugeben, während 22 Prozent angaben, ihre Kreditkartenschulden seien gestiegen.

55 Prozent der Befragten gaben an, dass ihre persönlichen Ersparnisse zur Deckung eines Notfalls aufgebraucht sind, während 43 Prozent sagten, sie mussten Geld von Familienmitgliedern leihen. 33 Prozent konnten Geld von Banken leihen, von Freunden (28 Prozent) oder eine Kreditkarte belasten (27 Prozent).

Zwei Drittel der Befragten gab an, dass Arbeitslosigkeit Stress verursachte, während 60 Prozent der Ansicht waren, dass die aktuelle wirtschaftliche Situation zu einer Zunahme von Raubüberfällen und Diebstahl geführt hat.

Weit über die Hälfte der Befragten (59 Prozent) gab an, dass Corona an der aktuellen wirtschaftlichen Situation schuld sei. Leonard Brix

 

https://forum.thaivisa.com/topic/1210821-thailand-sees-surge-in-unemployment-and-financial-hardship-due-to-covid-19-poll/

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