Bangkok. Kunden können Mitarbeiter von Geschäften verklagen, wenn diese die „Thai-Chana“-Daten missbräuchlich benutzen.

Das teilte der Generalinspektor Polawat Witoolkollachit des Ministeriums für digitale Wirtschaft und Gesellschaft am Mittwoch mit.

Konkret geht es um einen Fall, in dem ein Mitarbeiter der Supermarktkette 7-Eleven Daten einer Kundin benutzt hat, um mit dieser anschließend über das Chatprogramm Line zu flirten – oder zumindest einen entsprechenden Versuch zu machen.

Die Kundin hatte zuvor auf einem für die Corona-Nachverfolgung ausliegenden Blatt Papier Namen und persönliche Daten hinterlassen. 

Polawat sagte, der Mitarbeiter könne wegen Verletzung der Privatsphäre und widerrechtlichen Verwendung der persönlichen Daten eines Dritten angeklagt werden.

Dem Mann droht eine Haftstrafe, wenn er aufgrund des Computerkriminalitätsgesetzes verurteilt wird. Leonard Brix

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